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11. September 2026, 16-17.30 Uhr via Zoom | CCCberlin und IGBK


HAL Sinop Buluşma Merkezi, Blick vom Dach während einer öffentlichen Kunstveranstaltung, 2023. Foto: Sinopale-Archiv

Hier können Sie sich kostenfrei anmelden (bis zum 6. September 2026)


Interdisziplinäres Arbeiten und gemeinschaftliche künstlerische Produktion bei der Sinopale – eine internationale Perspektive partizipativer Kunstproduktion

Online-Lecture mit Prof. T. Melih Görgün während der Berlin Art Week 2026

Prof. T. Melih Görgün ist Künstler, Kurator und Gründer der Sinopale – der Internationalen Sinop Biennale, die als eines der weltweit bedeutendsten Beispiele für partizipationsorientierte Biennale-Formate gilt. In seiner Lecture beleuchtet er, wie gemeinschaftliche künstlerische Produktionsmodelle jenseits etablierter Strukturen funktionieren können. Ausgehend von seiner langjährigen Erfahrung in Istanbul, Sinop und Berlin fragt er: Wie gelingt es, durch partizipative und interdisziplinäre kuratorische Praktiken neue Öffentlichkeiten zu erschließen – und was können wir von internationalen Ansätzen lernen?

Deutsche Lautsprache. Fragen und Kommentare in englischer Lautsprache sind willkommen.

Die Lecture findet im Rahmen der dreiteiligen Lecture-Reihe im nGbK-Pavillon Hellersdorf und online zum Thema "Publikumserweiterung & Community Building durch Cross-Collaboration" statt.

Weitere Informationen zu den anderen Veranstaltungen finden Sie unter hier...Weitere Informationen zu den anderen Veranstaltungen finden Sie unter hier...


Zur Person:

T. Melih Görgün (Prof.) ist Künstler, Kurator und Akademiker. Er wurde 1962 in Sinop (Türkei) geboren und lebt und arbeitet in Istanbul, Sinop und Berlin. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Stadtforschung und kulturellen Studien und fokussiert sich insbesondere auf forschungsbasierte, partizipative und interdisziplinäre kuratorische Praktiken.

Er ist emeritierter Professor der Mimar Sinan Universität der Schönen Künste in Istanbul, wo er über viele Jahre lehrte. Derzeit unterrichtet er dort sowie an weiteren Universitäten in den Bereichen Kunst im öffentlichen Raum, Kultur- und Sozialprojekte, Social Design, interdisziplinäres Design sowie zeitbasierte künstlerische Prozesse.

Görgün ist Gründer der Sinopale – Internationalen Sinop Biennale, die international als eines der bedeutenden Beispiele für partizipationsorientierte Biennaleformate gilt und ein Modell gemeinschaftlicher künstlerischer Produktion entwickelt hat. Darüber hinaus initiierte und leitete er das von der Europäischen Union geförderte internationale Bildungskooperationsprojekt Stadt und Kunst, das als größtes EU-unterstütztes Kunstbildungsprojekt in der Türkei realisiert wurde.

Er war an zahlreichen internationalen Ausstellungen, Biennalen und Konferenzen als Kurator, Künstler und Referent beteiligt und veröffentlichte Beiträge in nationalen und internationalen Fachpublikationen. Zudem ist er als Berater und Dozent für Programme zur zeitgenössischen Kunst und Kuratieren tätig. 


Eine Veranstaltung von CCCberlin und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste in Kooperation mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst und in Zusammenarbeit mit dem Performing Arts Programm und mit dem Pilotprojekt ›Zwischenräume‹ der Alice Salomon Hochschule Berlin.


Die Veranstaltung findet im Rahmen des IGBK-Jahresprojekts "Opening Space | Promoting Encounters" 2026 statt. Seit 2025 widmet sich die IGBK in dem Projekt regionalen künstlerischen Initiativen, die mit ihrer Arbeit Orte der Begegnung schaffen, in vielen Fällen trans- oder interdisziplinär arbeiten und dabei gesellschaftlich orientierte Ansätze verfolgen. Dabei organisiert die IGBK Veranstaltungen und Audio-Interviews, auch mit internationalen Partner*innen, um unterschiedliche Perspektiven zu dokumentieren, die grenzüberschreitende Solidarität zu stärken und im besten Fall zur Bildung neuer Netzwerke beizutragen (mehr Informationen aus 2025/ 2026 hier).