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T. Melih Görgün (Prof.) ist Künstler, Kurator und Akademiker. Er wurde 1962 in Sinop (Türkei) geboren und lebt und arbeitet in Istanbul, Sinop und Berlin. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Stadtforschung und kulturellen Studien und fokussiert sich insbesondere auf forschungsbasierte, partizipative und interdisziplinäre kuratorische Praktiken.

Er ist emeritierter Professor der Mimar Sinan Universität der Schönen Künste in Istanbul, wo er über viele Jahre lehrte. Derzeit unterrichtet er dort sowie an weiteren Universitäten in den Bereichen Kunst im öffentlichen Raum, Kultur- und Sozialprojekte, Social Design, interdisziplinäres Design sowie zeitbasierte künstlerische Prozesse.

Görgün ist Gründer der Sinopale – Internationalen Sinop Biennale, die international als eines der bedeutenden Beispiele für partizipationsorientierte Biennaleformate gilt und ein Modell gemeinschaftlicher künstlerischer Produktion entwickelt hat. Darüber hinaus initiierte und leitete er das von der Europäischen Union geförderte internationale Bildungskooperationsprojekt Stadt und Kunst, das als größtes EU-unterstütztes Kunstbildungsprojekt in der Türkei realisiert wurde.

Er war an zahlreichen internationalen Ausstellungen, Biennalen und Konferenzen als Kurator, Künstler und Referent beteiligt und veröffentlichte Beiträge in nationalen und internationalen Fachpublikationen. Zudem ist er als Berater und Dozent für Programme zur zeitgenössischen Kunst und Kuratieren tätig. 


T. Melih Görgüns Interview mit Nezaket Ekici über das partizipative Konzept und die Entwicklung der Sinopale.