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Unabhängige, nichtstaatliche Netzwerke spielen eine wichtige Rolle hinsichtlich des europäischen und internationalen Kulturaustausches sowie der Wahrung und Förderung von Künstlerinteressen.

Im Folgenden werden einige für bildende Künstler*innen wichtige Netzwerke vorgestellt, die sich stark in ihren Zielen, ihrer inhaltlichen Ausrichtung und Größe unterscheiden.

  • Culture Action Europe in Brüssel ist das größte interdisziplinäre Forum für den nichtstaatlichen Kultursektor in Europa. CAE agiert als Lobbyorganisation, die Kunst und Kultur als wesentliches Element des europäischen Projektes versteht. Hier werden Informationen und Analysen zur europäischen Kulturpolitik bereitgestellt, für die Mitglieder wird ein Raum geschaffen, der das Erarbeiten gemeinsamer Positionen ermöglicht, welche von CAE vor den politischen Entscheidungsträgern in Europa vertreten werden.
  • Die European League of Institutes of the Arts (ELIA) in Amsterdam vertritt als Mitgliederorganisation die Interessen von Institutionen der höheren künstlerischen Bildung aller Sparten. ELIA hat europäische und außereuropäische Mitglieder und bietet z.B. mit der Website einen guten Überblick über Kunstakademien in Europa und darüber hinaus.
  • Das European Media Art Network (EMAN) wurde 2007 von vier Medienkunstzentren in den Niederlanden, in Bulgarien, Großbritannien und Deutschland gegründet. Das wachsende Netzwerk vergibt Produktionsstipendien und unterstützt Recherchen zu sowie die Verbreitung von Medienkunst in Europa.
  • European Visual Artists (EVA) mit Sitz in Brüssel repräsentiert die Belange von Verwertungsgesellschaften der bildenden Kunst. 25 europäische Gesellschaften sind in EVA organisiert.
  • Die International Association of Art (IAA) ist die größte internationale, nicht-staatliche Vereinigung bildender Künstler, mit etwa 100 Mitgliedsorganisationen weltweit. Die IAA unterstützt internationale Kooperationen und arbeitet an der Verbesserung des wirtschaftlichen und sozialen Status bildender Künstler auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Die International Association of Art (IAA) Europe ist eine der fünf regionalen Vereinigungen der IAA. Ziele der IAA Europe sind die Förderung von künstlerischen Austauschprojekten, die Diskussion künstlerischer Belange in Europa sowie der Austausch von Informationen, z.B. zu Arbeitsbedingungen, zu Fragen der sozialen Sicherheit oder Urheberrechten. Die IAA Europe vertritt Künstlerinteressen vor den Institutionen der Europäischen Union.
  • On the Move (OTM) ist das Netzwerk zur internationalen Künstlermobilität. Mit mehr als 30 Mitgliedsorganisationen in Europa und darüber hinaus unterstützt das Netzwerk die grenzüberschreitende Arbeit und Kooperation. Die Website versammelt Publikationen, Ausschreibungen und aktuelle Diskussionen rund um die Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern.
  • Res Artis in Amsterdam ist ein internationales Netzwerk von Künstlerhäusern. Es bietet Residency-Programmen ein Forum für kritischen Austausch, organisiert internationale Konferenzen und unterstützt die wichtige Rolle, die Künstlerhäuser in der zeitgenössischen Kunstszene spielen.
  • Das Sculpture Network ist eine europäische non-profit Organisation der zeitgenössischen dreidimensionalen Kunst und bietet Vertretern dieser Sparte ein Forum für Austausch und Diskussionen.

Text zum Beitrag Publikationen im Bereich Service

Transnationale Organisationen unterstützen europäische, bilaterale oder multilaterale Kooperationen und fördern damit internationale kulturelle Zusammenarbeit abseits nationaler Interessen. Diese Organisationen sind unterschiedlich in ihren Zielen, Strukturen und Arbeitsweisen: Manche sind operational und entwickeln eigene Programme, andere vergeben Stipendien an Individuen, Organisationen oder Projekte.

Im Folgenden ist eine Auswahl von Programmen aufgeführt, die unter anderem für Künstler*innen aus Deutschland zur Bewerbung offen sind:

  • Die European Cultural Foundation, mit Sitz in Amsterdam, hat sich dem europäischen Kulturaustausch und der Unterstützung europäischer Kooperationen verschrieben. Sie fördert kulturpolitische Diskurse, interkulturellen Dialog, Forschung und den Aufbau kultureller Strukturen in den europäischen Ländern und Regionen. Die Stiftung unterhält eigene Förderprogramme und vergibt Stipendien an Künstler*innen und Organisationen.
  • Der Fonds Roberto Cimetta in Paris fördert den künstlerischen Austausch und die Mobilität von Künstler*innen und Kulturschaffenden in den Bereichen Theater und bildende Kunst im Mittelmeerraum. Zusammen mit einer Reihe von Partnern vergibt der Fonds individuelle Reisestipendien. Das Programm ist einfach und flexibel gehalten, Auswahlverfahren finden regelmäßig alle fünf bis sechs Wochen statt. Eingeladen sind Bewerber*innen aus dem Mittelmeerraum; aus anderen europäischen Ländern werden Projektvorschläge akzeptiert, die einen mediterranen Bezug haben.
  • Die Asia-Europe Foundation, mit Sitz in Singapur, unterstützt den Austausch zwischen den Ländern Asiens und Europas durch wissenschaftliche und kulturelle Kooperationen. Im Bereich Kunst und Kultur werden unterschiedliche Projekte durchgeführt und gefördert: von kulturpolitischen Ansätzen bis zu künstlerischen Austauschprojekten.
  • Die Förderdatenbank von touring artists enthält rund 300 Programme öffentlicher Träger, Stiftungen, Vereine, Unternehmen etc. in Deutschland, die die internationale Mobilität von Künstler*innen fördern. Darüber hinaus sind einige europäische und internationale Programme aufgenommen.

Programm Kreatives Europa - Teilprogramm Kultur

Die Europäische Union unterstützt mit dem Programm Kreatives Europa (Laufzeit 2021 bis 2027) auch kulturelle und kreative Projekte, welche die gemeinsamen europäischen Wurzeln, die kulturelle Vielfalt und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern.

Das Gesamtprogramm ist in zwei Teilbereiche gegliedert: KULTUR und MEDIA. Darüber hinaus gibt es den übergreifenden Förderbereich CROSS SECTOR.

Das Budget von Kreatives Europa beträgt für die neue Förderperiode insgesamt 2,44 Milliarden und liegt damit um fast eine Milliarde Euro über dem des Vorgängerprogramms. Auf das Teilprogramm Kreatives Europa KULTUR entfallen 804 Millionen Euro.

Die Hauptmaßnahmen des Teilprogramms KULTUR sind u.a. Förderungen für europäische Kooperationsprojekte, Netzwerke und Plattformen.

Generell gilt, dass Kooperationsprojekte eine besondere Relevanz auf europäischer Ebene haben müssen, bilaterale oder regionale Vorhaben werden nicht gefördert. Im Sinne einer intensiven, grenzüberschreitenden europäischen Zusammenarbeit müssen immer mehrere Projektpartner*innen in die Konzeption und Organisation eines Projektes involviert sein.


Im Bereich der Förderung von Kooperationsprojekten können Anträge in drei Kategorien gestellt werden:

  • Kleine Kooperationsprojekte mit mindestens 3 Kultureinrichtungen aus mindestens 3 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Diese können mit maximal 80% der förderfähigen Gesamtkosten bezuschusst werden, Gesamtzuschuss maximal 200.000 Euro.
  • Mittlere Kooperationsprojekte mit mindestens 5 Kultureinrichtungen aus mindestens 5 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Diese können mit maximal 70% der förderfähigen Gesamtkosten bezuschusst werden, Gesamtzuschuss maximal 1 Million Euro.
  • Große Kooperationsprojekte mit mindestens 10 Kultureinrichtungen aus mindestens 10 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Diese können mit maximal 60% der förderfähigen Gesamtkosten bezuschusst werden, Gesamtzuschuss maximal 2 Million Euro.


Antragberechtigte Organisationen müssen bestimmte rechtliche Kriterien erfüllen und ihren Sitz in einem teilnahmeberechtigten Land haben. Einzelpersonen können keine Anträge einreichen. Das Projektpartnerkonsortium besteht dabei aus einer antragstellenden Einrichtung, dem/ der Projektkoordinator*in, sowie weiteren Kultureinrichtungen, die als Partner fungieren.

Die Projektanträge werden bei der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) eingereicht, die der Kontrolle der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission unterliegt. Die formelle Prüfung der Anträge erfolgt durch die EACEA, die inhaltliche Beurteilung durch eine europäische Expert*innenjury.


Kontaktstelle Creative Europe Desk

Wir empfehlen, vor der Antragstellung Kontakt zum Informations- und Beratungsservice des Creative Europe Desk (CED) in Bonn aufzunehmen. Als nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der Europäischen Union begleiten die Expert*innen des CED deutsche Einrichtungen aus dem Kultur- und Kreativsektor bei der Antragsstellung, vernetzen europäische Kulturorganisationen und unterstützen die Sichtbarkeit geförderter Projekte.

Auf der Website des CED finden sich detaillierte Informationen zum Teilprogramm KULTUR von Kreatives Europa, zu den jeweils aktuellen Ausschreibungen wie auch zu den Voraussetzungen und zum Ablauf der Antragstellung. Darüber hinaus informiert der CED über Fördermöglichkeiten für den Kultursektor mit Hilfe weiterer EU-Programme.

Creative Europe Desks gibt es in allen am Programm teilnehmenden Ländern, zurzeit 40.


Website Europa fördert Kultur

Ein gemeinsames Projekt des Creative Europe Desk KULTUR Deutschland und des Creative Europe Desk Austria ist die Website Europa fördert Kultur. Herausgeberin und Projektträgerin ist die Kulturpolitische Gesellschaft.

Die Seite informiert detailliert über EU-Förderprogramme, die neben dem Programm Kreatives Europe auch für kulturelle Projekte relevant sind. Eine wichtige Rolle spielen dabei die sog. Strukturfonds. Insbesondere in der Förderung der regionalen Entwicklung durch den Europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung (EFRE) kam der Kultur in den vergangenen Jahren eine zunehmend gewichtige Funktion zu (siehe auch der erläuternde Beitrag von Sylvia Amann zum IGBK-Projekt „Übergänge/ Nachbarschaft“, PDF von 2019).

Text zum Beitrag informieren

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Künstlerhäuser und Gastaufenthalte spielen eine bedeutende Rolle hinsichtlich der internationalen Karriere von Künstler*innen: Sie ermöglichen Zugang zu Netzwerken und neuen Märkten, sie befördern Austausch zwischen der lokalen Kunstszene, Künstler*innen und einem internationalen Publikum. Dadurch nehmen sie eine Schlüsselposition innerhalb der Mobilitätsinfrastruktur ein.

Die folgenden Organisationen und Netzwerke bieten nützliche Informationen zu Künstlerhäusern, Gastaufenthalten und damit zusammenhängenden Themen. Weitere umfangreiche Informationen finden sie auch in der touring artists Datenbank.

DutchCulture I TransArtists

DutchCulture I TransArtists bietet die umfangreichste Online-Informationsquelle für Residenzprogramme weltweit. Die Website umfasst Kontakte, Ratschläge und Hilfestellungen, offene Ausschreibungen, Berichte aus erster Hand genauso wie eine Datenbank, in der – bspw. nach Ländern oder Themen – nach Residenzprogrammen recherchiert werden kann. Auf der Website steht u.a. auch eine Checkliste zur Verfügung, die Orientierung vor einer Bewerbung bietet. Die Checkliste ist in vier Abschnitte gegliedert: Motivation, Suche und Auswahl, Bewerbung sowie Finanzierung.

Res Artis – Worldwide Network of Artist Residencies

Res Artis ist ein in den Niederlanden ansässiges Netzwerk von Künstlerhäusern mit Mitgliedern in mehr als 70 Ländern. Ziel ist die Vernetzung von Organisationen und Einzelpersonen, die im Bereich Künstlerresidenzen tätig sind. Die Website ist eine weitere gute Quelle, um weltweit nach Künstlerhäusern zu recherchieren!

Policy Handbook on Artists’ Residencies der Europäischen Union

Das Policy Handbook on Artists' Residencies aus dem Jahr 2014 ist das Ergebnis einer EU-Arbeitsgruppe im Rahmen der offenen Koordinierungsmethode (OKM) zu Künstlerresidenzen. Das Handbuch ist eine nützliche Informationsquelle zu unterschiedlichen Residenz-Modellen und sammelt Good-Practice-Beispiele und Residenzprogramme in Europa.

Guide for Artists‘ Residencies

Der Guide for Artists‘ Residencies der Artist Communities Alliance gibt umfangreiche Informationen zu Künstlerresidenzen und hat eine detaillierte Suchfunktion.

Residenzen im Ausland

  • Das Goethe-Institut unterhält eigene Residenzprogramme und kooperiert darüber hinaus mit verschiedenen Institutionen weltweit. Die Residenzen stehen deutschen Künstler*innen zur Bewerbung offen.
  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BMK) und die Bundesländer ermöglichen Gastaufenthalte bspw. in der Villa Massimo und der Casa Baldi (Rom), in der Villa Romana (Florenz), am Deutschen Studienzentrum Venedig oder an der Cité Internationale des Arts (Paris).

Residenzen in Deutschland

Länderschwerpunkte

  • China: China Residencies ist eine non-profit Organisation, die eine Website zu Künstlerresidenzen in China veröffentlicht hat.
  • Frankreich: Das Centre National des Arts Plastiques hat das Handbuch 'Residencies in France' zu Künstlerresidenzen in Frankreich herausgebracht. Es steht online zur Verfügung.
  • Finnland: Die Finnish Artists' Studio Foundation stellt Künstlerhäuser in Finnland und ihre Residenzprogramme vor.
  • Japan: AIR-J - Online Database of Artist-in-Residence Programs - ist eine umfangreiche Informationsquelle für Residenzen aller künstlerischen Disziplinen in Japan.
  • Luxemburg: Ein Leitfaden zu Residenzen in Luxemburg findet sich auf der Website culture.lu, veröffentlicht vom Ministerium für Kultur Luxemburg.
  • Schweiz: artists-in-residence.ch ist eine Informationsplattform für Künstler*innen, Künstlerhäuser und Gastateliers in der Schweiz.
  • USA: Die Artist Communities Alliance bietet – neben vielen anderen Aktivitäten – Künstler*innen und Künstlerhäusern umfangreiche Informationen rund um das Thema Residenzen vor allem in den USA. Auf der Website steht ein Residenzprogrammverzeichnis bereit, genauso wie Informationen zu Netzwerken, Tipps für Fördermöglichkeiten und Bewerbungen.

 

Hier finden Sie offene internationale und nationale Ausschreibungen zu Wettbewerben, Stipendien und Ausstellungsteilnahmen. Die IGBK trifft eine Vorauswahl, ist jedoch nicht für die einzelnen Ausschreibungen verantwortlich.

Übertitel-Begriff

Das Zollzertifikat "Free Flow of Works by Living Artists" der International Association of Art (IAA) ist ein hilfreiches Dokument für in Deutschland lebende bildende Künstler*innen, die ihre Arbeiten in Länder außerhalb der EU ausführen möchten.

Der internationale Künstler*innenausweis der International Association of Art (IAA) ermöglicht in zahlreichen Kunstmuseen und Ausstellungshäusern in Deutschland und weltweit freien oder reduzierten Eintritt. Er wird von der IGBK an in Deutschland lebende professionelle bildende Künstler*innen ausgestellt.

In folgenden Ländern und Museen wird der Ausweis unter anderem akzeptiert.


Alle organisierten und nicht-organisierten professionellen bildenden Künstler*innen können den Ausweis beantragen. Studierende haben leider keinen Anspruch auf den internationalen Künstler*innenausweis.

Der Ausweis ist ab Ausstellung für zwei Jahre gültig. Durch die Ausstellung des Ausweises entsteht keine Mitgliedschaft in der IGBK oder der IAA.


Kuenstlerausweis

Der Ausweis kann per Online-Formular beantragt werden. Beantragen Sie den Internationalen Künstler*innenausweis hier.

Alternativ können Sie den Ausweis auch postalisch beantragen. Unsere Adresse: IGBK, Markgrafendamm 24/ Haus 16, 10245 Berlin.

Bitte sehen Sie davon ab, uns Ihre Unterlagen per E-Mail zu schicken. Vielen Dank.

Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben: +49 (0)30 23 45 76 66


Für die Beantragung benötigen wir folgende Informationen:

  • Aktueller Nachweis über die professionelle künstlerische Tätigkeit (z.B. Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Verweis auf Website, Ausstellungs- oder Projektliste der letzten Jahre, Verweis auf Publikationen, Flyer)

oder alternativ:

  • Nachweis über die Mitgliedschaft in einem IGBK-Mitgliedsverband (z.B. Mitgliedsausweis, Link zur Verbandswebsite mit Künstler*innenliste): Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (bzw. entsprechend die BBK-Landesverbände, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung Mitglied im BBK-Bundesverband sind) - Deutscher Künstlerbund - GEDOK (Sparte Bildende Kunst)

sowie

  • Portraitfoto (kein biometrisches Foto notwendig)
  • E-Mail-Adresse und Anschrift


Nach der Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie per E-Mail unsere Kontoverbindung für die Überweisung der Bearbeitungsgebühr:
35,- € reguläre Bearbeitungsgebühr für professionelle bildenden Künstler*innen
10,- € ermäßigte Bearbeitungsgebühr für Mitglieder der IGBK-Mitgliedsverbände (siehe oben)

Wir schicken Ihnen den Ausweis nach Eingang der Bearbeitungsgebühr per Post zu. Mit Zusendung des Ausweises erhalten Sie per E-Mail Ihre Rechnung. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel ca. 2 Wochen.

Der internationale Künstler*innenausweis der International Association of Art (IAA) ermöglicht in zahlreichen Kunstmuseen und Ausstellungshäusern in Deutschland und weltweit freien oder reduzierten Eintritt. / The IAA International Identity Card allows free or reduced admission to numerous art museums and exhibition houses in Germany and worldwide.

Hier finden Sie Listen mit Museen, die uns bzw. den jeweiligen IAA-Nationalkomitees die Anerkennung des IAA-Ausweis zugesagt haben: / Here you will find lists of museums that have agreed to IGBK or to the respective IAA National Committees to accept the IAA card:

Laura (Partenkirchen) landete auf dem vierten Platz. Sie startete nach ihrem Auftaktsieg im Einzel erstmals im Gelben Trikot und lief wie beflügelt über das Terrain.

Laura (Partenkirchen) landete auf dem vierten Platz. Sie startete nach ihrem Auftaktsieg im Einzel erstmals im Gelben Trikot und lief wie beflügelt über das Terrain. Nach fünf Treffern im Liegendschießen kam sie mit Bestzeit zum Stehendanschlag.

images/TA_sw-Kopie-rgb_klein.jpgDas Informationsportal www.touring-artists.info bietet umfassende Informationen zu den Themen Visa und Aufenthalt, Transport und Zoll, Steuern, Sozialversicherung und anderen Versicherungen sowie Urheberrecht für international mobile Künster*innen. Eine Datenbank gibt zudem Antwort auf die Frage: Wo können Künstler*innen Förderung für den internationalen Austausch finden?

Im Rahmen des touring artists Beratungsangebots haben Künstler*innen und Kulturschaffende darüber hinaus die Möglichkeit, Einzelberatungen zu internationalen Projekten und Arbeitsaufenthalten im Ausland in Anspruch zu nehmen. Anfragen für einen persönlichen oder telefonischen Termin können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden. Die Beratungen sind kostenlos.

Das Portal und das Beratungsangebot richten sich sowohl an in Deutschland lebende Künstler*innen, die im Ausland tätig werden, als auch an ausländische Künstler*innen, die temporär in Deutschland arbeiten möchten.


International Artists Info Berlin (IAIB)

Seit September 2018 steht das Angebot im Rahmen des Projekts "International Artists Info Berlin" auch verstärkt internationalen Künstler*innen und Kulturschaffenden offen, die ihre Heimatländer aufgrund der politischen Situation verlassen mussten und nun in Deutschland leben. Angeboten werden Einzelberatungen zu internationalen Projekten und zum Aufbau einer beruflichen Zukunft in Deutschland. Auch können sich Kulturakteure speziell über Bedingungen des Berliner Arbeitsmarktes informieren. Der Beratungsservice richtet sich zudem an Kultureinrichtungen in Berlin, die mit ankommenden Künstler*innen zusammen arbeiten.

Auch hier können Termine für eine Beratung vereinbart werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Beratungen sind kostenlos.

Das touring artists Online-Portal wurde begleitend um spezifische Informationen dazu auf Deutsch, Englisch und Arabisch erweitert.


touring artists ist ein gemeinsames Projekt der IGBK, des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Deutschland und des Dachverband Tanz Deutschland (DTD). Das touring artists Beratungsangebot ist eine Kooperation der IGBK, des ITI und des DTD mit SMartDe – Netzwerk für Kreative e.V. Das Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das erweiterte Angebot für Künstler*innen und Kulturschaffende aus Krisenländern ist Teil des Projekts „International Artists Info Berlin“ – eine Kooperation der IGBK, des ITI und des DTD mit SMartDe – Netzwerk für Kreative e.V. und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin im Rahmen des Projekts „Weltoffenes Berlin“.