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Verfolgen und kommentieren Sie die Debatte unter goethe.de/portofrei

oder auf der Facebook-Seite des Goethe-Instituts und unter dem Hashtag #portofrei auf Twitter.

Neue Ausgabe von „Portofrei“: Kunst und Politik – eine Debatte

Ab Oktober 2018 diskutieren Künstler*innen in einer neuen Ausgabe von „Portofrei“, dem digitalen Diskursformat auf goethe.de/portofrei, wie zeitgenössische Kunst sich politisch positionieren, sich gleichzeitig der Vereinnahmung verwahren und wie sie die Menschen direkt erreichen kann.

Das Projekt ist eine Kooperation des Goethe-Instituts und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK).

In zwei mehrwöchigen Online-Debatten tauschen sich jeweils drei Diskussionspartner*innen auf goethe.de/portofrei über die gesellschaftliche und politische Rolle von Künstler*innen in Europa aus. Die Politologin Geraldine de Bastion moderiert die Gespräche.

Erste Debattenrunde ab Oktober 2018

Die erste Debatte zwischen Joseph Young, Klangkünstler, belit sağ, Videokünstlerin und Via Lewandowsky, Bildender Künstler, im Oktober 2018 widmet sich der Verortung von Künstler*innen in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion in Europa. Wie politisch sollen Künstler*inenn heute sein? Zeitgenössische Kunst in Europa ist gesellschaftlich relevant. Doch wie verwahrt sie sich der politischen Vereinnahmung?

Die zweite Debatte Mitte Januar 2019 setzt sich mit bestehenden Vernetzungen auseinander und fragt, wie internationale Kollaborationen Solidarität erzeugen können.

Das Thema dieser „Portofrei“-Ausgabe schließt an das Symposium „Fragile Affinities – (Re)strengthening international artistic collaboration“ an, das die IGBK in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin, im November 2017 veranstaltete. Künstler*innen diskutierten dort, mit welchen Strategien sie sich den aktuellen nationalistischen Bewegungen in Europa stellen und wie sie der schwindenden Akzeptanz des europäischen Einigungsprozesses begegnen.

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Illustration: Bernd Struckmeyer

Das Debattenformat „Portofrei“

„Portofrei“ ist ein digitaler Diskurs auf goethe.de. Künstler*innen, Publizisten und Akteure der Zivilgesellschaft tauschen sich untereinander und gemeinsam mit Leserinnen und Lesern aus. „Portofrei“ verbindet Debattenteilnehmer*innen aus unterschiedlichen Ländern und findet sowohl auf goethe.de als auch in den Sozialen Medien statt. Leser*innen können auf Facebook und Twitter unter dem Hashtag #portofrei und in Leserkommentaren auf goethe.de/portofrei ihre Sicht darlegen, neue Aspekte benennen oder Fragen stellen – die Moderatorin bringt diese in die Debatte ein. So wird „Portofrei“ zu einer internationalen Plattform, die dazu einlädt, die eigene Filterblase zu verlassen und sich neuen Denkanstößen zu öffnen. Es entsteht ein offener, kulturübergreifender, mehrsprachiger Briefwechsel: digital und ganz und gar „portofrei“!

„Fragile Affinities - (re)strengthening international artistic collaboration“

Das Symposium „Fragile Affinities – (Re)strengthening international artistic collaboration“ fand im November 2017 in Berlin unter Projektleitung von Andrea Knobloch und Dr. Anke Hervol mit über 100 internationalen Teilnehmenden unter anderem aus Deutschland, Polen, Ungarn, der Türkei und aus Großbritannien statt.

Diese Ausgabe von „Portofrei“ ist eine Kooperation des Goethe-Instituts mit der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK).

 

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