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Bewerbungsfrist: 31-05-2020


Mehr Informationen hier.


(Goethe Institut) "HINWEIS - Angesichts der aktuellen Situation in der Welt und der Ungewissheit bezüglich der Öffnung der Grenzen und der Mobilität der Menschen haben wir beschlossen, mit den ersten Residenzen im August 2020 zu beginnen und das Programm bis Mai 2021 zu verlängern. In diesem Zusammenhang haben wir auch den Abschluss des Aufrufs zur Einreichung von Bewerbungen bis zum 31. Mai 2020 verschoben, um mehr interessierten Künstlern die Möglichkeit zu geben, sich zu bewerben und sich den interessanten Projekten anzuschließen, die wir bereits erhalten haben.

Angesichts der globalen Situation und der politischen und sozialen Bewegungen, die am 18. Oktober 2019 begonnen haben, stellt sich Chile mehr denn je selbst in Frage, und die vorgestellten Projekte werden von dieser Achse aus bewertet.​

Das Goethe-Institut Chile und das Institut Francais Chile bieten ein französisch-deutsches Residenz-Programm für Forscher*Innen an, in dessen Rahmen ca. fünf Zweierteams -jeweils ein Mitglied aus Deutschland und aus Frankreich- in Chile eine gemeinsame Feldforschung innerhalb von einem Monat in der 2. Jahreshälfte 2020 durchführen.

Der Fokus unseres Programms liegt in der Durchführung von territorialen Untersuchungen, die schwerpunktmäßig die Bedeutung der Problematiken vor Ort in den Vordergrund stellen; die Herangehensweise, sei sie künstlerischer, wissenschaftlicher, akademischer oder sozialer Art, sollte die Bevölkerung mit einbeziehen, besonders seit den sozialen Unruhen, die am 18. Oktober 2019 begonnen haben.

Die Disziplinen, die in diesem Programm berücksichtigt werden, sind Bildende Künste, Szenische Darstellungen, Klangkunst, Medienkunst, Film, Architektur und Urbanismus, in Verbindung mit anderen Disziplinen, die mit der Wissensvermittlung zu tun haben. Die Schwerpunkte sind: Territorium + Konflikt, Kunst + Wissenschaft, Umwelt + Aktivismus, Beteiligung (Bürger, Gemeinschaft, Demokratie), etc."

Gesamtplanung (Daten teils nicht aktuell, siehe Hinweis oben)

Das Programm startet im Februar 2020 mit einer offenen Ausschreibung: gesucht werden französisch-deutsche Zweierteams, die eine interdisziplinäre Untersuchung vornehmen, in einem kooperierenden Residenzanbietern, basierend auf deren jeweiligem Profil. Die ausgewählten Teams werden ihre Projekte während eines Residenzmonats realisieren. Die genauen Zeiträume hängen von der Verfügbarkeit unserer Partner vor Ort ab, was im Weiteren in ihrem Profil spezifiziert ist.
 
Um dem Programm eine größere Reichweite zu geben, ist eine abschließende Veröffentlichung geplant.
 

  • 18. Februar – 31. Mai: Internationale Ausschreibung
  • 12. Juni: Information ausgewählter Teilnehmer
  • August - November: Durchführung der Residenzen
  • Dezember: Ende des Programms; Veröffentlichung

Erfordernisse

  • Es können interdisziplinäre Zweierteams teilnehmen, die aus einer/einem Deutschen oder einer in Deutschland lebenden Person bestehen und einer Französin/einem Franzosen oder einer in Frankreich lebenden Person. Bei Interesse von Gruppen mit mehr als zwei Mitgliedern ist das Programm offen, diese Bewerbungen zu berücksichtigen, falls einer der Gastgeber daran interessiert ist.
  • Es ist zwingend erforderlich, dass zumindest eine Person im Zweierteam die spanische Sprache beherrscht, es sei denn der Gastgeber an den herangetreten wird, legt etwas anderes fest.
  • Das Projekt, mit dem sich beworben wird, sollte gemeinsam entwickelt werden, speziell für eine der Residenzpartner, unter Berücksichtigung des Profils dieser, sowie der verfügbaren Zeit.
  • Die Zweierteams können sich auch ohne vorherige gemeinsame Arbeitserfahrung bewerben; es ist dennoch erforderlich, dass zumindest ein Mitglied Erfahrung im Entwickeln von Untersuchungen und im Umgang mit künstlerischen Angeboten vorweisen kann.
  • Die Bewerber werden mindestens eine Aktivität durchführen, um die Untersuchung bekannt zu machen; es kann sich z. B. um einen Workshop handeln, ein Werkstattgespräch sein, oder eine Ausstellung über den Prozess; mit den Gastgebern und auch in Santiago
  • Die Teilnehmer*Innen müssen eine Reiseversicherung abschließen.