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Einreichungsfrist: 30-04-2019

Ausschreibung und weitere Informationen hier.

7. Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb "Ich bin ganz von Glas"

Der Internationale Marianne Brandt Wettbewerb wird alle drei Jahre zu wechselnden Themen ausgeschrieben.

2019, wenn überall in Deutschland und der Welt an das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses erinnert wird, widmet sich der Wettbewerb mit einer Ausstellung unter dem Thema "Ich bin ganz von Glas" den funktionalen und metaphorischen Möglichkeiten des Werkstoffs Glas, der wie kein anderes Material die visionären Anfänge der bedeutenden deutschen Gestaltungsschule geprägt hat.

60 Arbeiten werden von einer internationalen Jury ausgewählt, in einer Publikation veröffentlicht und im Industriemuseum Chemnitz ausgestellt. Es werden drei mit 5.000 € dotierte Preise und weitere Sonderpreise verliehen.

Glas ist heute eines der unverzichtbarsten Materialien in unserem Leben. Jeden Tag sehen wir in die Welt durch Glas: Gläsern sind viele Fassaden, alle Fenster und die meisten Bildschirme und die durch Glasfaserkabel geleiteten Informationen, Brillen und auch die Windschutzscheiben von Fahrzeugen. In den Linsen der Mikroskope, Teleskope und Kameras ist es einer unserer wichtigsten Verbündeten bei technisch gestützten Wahrnehmungen unserer Umwelt und erlaubt Einblicke in sonst verschlossene Dimensionen.

Kategorien:
Produktgestaltung
In dieser Kategorie fragt der Wettbewerb nach Produkten, die sowohl durch das Material Glas ermöglichte Funktionen und Gebrauchsmöglichkeiten umsetzen, als auch nach Entwürfen, die im Sinne eines metaphorisch „Gläsernen“ hilfreiche Artefakte entwickeln.

Fotografie
In der Kategorie Fotografie geht es um Bildfindungen, die einen achtsam-sinnlichen Perspektivwechsel in Bezug auf Glas und das Gläserne motivieren, sowie Arbeiten, die sich explizit auf einen materialbeobachtenden und materialstudierenden Charakter beziehen.

Experiment
In dieser Sonderkategorie stehen Verfahren und Konzepte für das experimentelle, auch unkonventionelle Erkunden und Erproben von Glas und des „Gläsernen“ für und in Gestaltungsprozessen im Zentrum. Gesucht werden sowohl Versuchsanordnungen, Studien und Modelle, die die Dimensionen der Möglichkeiten des Materials erkunden als auch freie künstlerische Auseinandersetzungen mit den Licht- und Transparenzvisionen oder Albträumen.

Es werden Teilnahmegebühren erhoben: 30€

Kosten bei Auszeichnung: im Falle einer Nominierung Postgebühren zum Versand der Arbeit