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Einreichungsfrist: 07-04-2019

Mehr Informationen zum Wettbewerb hier.

Bis Sonntag, den 07. April 2019 können alle interessierten Künstler*innen ihre Konzeptideen für das Deutsche Nationaltheater und das Mon Ami einreichen. Für jedes Gebäude wird eine Konzeptidee durch die Jury und einen public Online-Vote prämiert. Für die Realisierung steht pro prämierter Einreichung ein Budget von 15.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Festivals vom 09. bis zum 11. August 2019 werden die Gewinnereinreichungen in einem abendlichen Parcours durch Weimar präsentiert.

Für ein starkes Konzept steht historisches Bewusstsein, architektonisches Verständnis, Abstraktions- und Imaginationskraft, narratives Talent und ein klarer Blick auf die Situation vor Ort.

Bereits zum zweiten Mal findet sich in der Ausschreibung die Darstellung der Stoffentwicklung für die zehnminütige Videoproduktion.

In diesem Jahr werden die Gewinner*innen dieser Einreichung eingeladen, in Weimar einen zweitägigen Workshop zur dramaturgischen Stoffentwicklung gemeinsam mit der Dramaturgie des Deutschen Nationaltheaters abzuhalten. Ziel ist es, aus der 30-sekündigen Einreichung eine tragfähige Narration, musikalische Dramaturgie, Stoff- und Figurenentwicklung herauszuarbeiten, die anschliessend in einer endgültigen Produktion umgesetzt werden soll. Der Workshop findet nach Absprache mit den Preisträger*innen zeitnah zur Preisvergabe Ende April / Anfang Mai in Weimar statt.

Inhaltliche Kriterien - Eine innovative Gestaltung in Form eines audiovisuellen Videomappings unter besonderer Berücksichtigung des Genius Loci. Ein individueller, origineller und anspruchsvoller Umgang mit dem Geist des Ortes im Sinne von Geschichte und Architektur des Ortes, der Personen die dort wirkten und historischer Vorgänge, die sichtbare und auch unsichtbare Spuren hinterlassen haben. Ein spannendes dramaturgisches und narratives Konzept für eine fünf- bis zehnminütige Videoperformance.

Gestalterische Kriterien - Ein Ausdruck individueller visueller und dramaturgischer Stile bei der Erarbeitung des Konzeptes. Eine bewusste Unterlassung von erratischen Effekthaschereien, aufdringlichen Klischees sowie unreflektierter historischer Nacherzählung.

 

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