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Bewerbungsfrist: 15. Juli eines jeden Jahres


Mehr Informationen hier.


Seit dem Jahr 2008 bietet das Goethe-Institut in Deutschland tätigen Kurator*innen, die konkrete Forschungsvorhaben im Bereich der internationalen Gegenwartskunst verfolgen, die Möglichkeit, einen Zuschuss zu Recherchereisen ins Ausland zu beantragen.
Ziele:

  • Vertiefung der Kenntnisse von Kurator*innen aus Deutschland über internationale Gegenwartskunst
  • Förderung einer stärkeren Vernetzung von deutschen und ausländischen Kunstszenen
  • Unterstützung von Ausstellungsprojekten über internationale zeitgenössische Kunst.

Bedingungen:

  • Bewerben können sich hauptsächlich in Deutschland tätige Kurator*innen.
  • Die Ergebnisse der Recherche sollten in eine Ausstellung/Veranstaltung in Deutschland münden.
  • Die Bewerbung steht freien und an Institutionen angestellten Kurator*innen offen.
  • Die Bewerber*innen reichen eine aussagekräftige Bewerbung ein, in der sie auf folgende Punkte eingehen:
  • Kurzbeschreibung der inhaltlichen Ziele der Recherchereise
  • Darstellung des geplanten Reiseverlaufs (Reisedauer und Angabe von Orten, Institutionen und Personen, die besucht werden sollen).
  • Kostenkalkulation unter Einbeziehung eventueller Eigenleistungen.
  • Außerdem fügen sie einen kurzen Lebenslauf bei.

In der Regel übernimmt das Goethe-Institut nicht sämtliche Kosten, sondern bietet eine Teilfinanzierung an (z.B. Übernahme der Reisekosten und/oder Zuschuss zu Unterbringungskosten). Falls eine Vollfinanzierung beantragt wird, ist dies detailliert zu begründen. Der Maximalzuschuss pro Recherchereise beträgt in der Regel 5.000 EUR. Materialkosten und Honorare werden vom Goethe-Institut nicht übernommen.

Falls die geförderten Kurator/innen an Standorte des Goethe-Instituts im Ausland reisen, werden sie gebeten, sich vorab mit den Goethe-Instituts-Mitarbeiter*innen vor Ort in Verbindung zu setzen und zu überlegen, ob eine lokale Kooperation möglich und sinnvoll ist. Sollten die Kurator*innen während ihrer Recherchereise tatsächlich aktiv bei Projekten bestimmter Goethe-Institute mitwirken, sind in Bezug auf die jeweiligen Leistungen, Kosten etc. separate Vereinbarungen mit den fraglichen Goethe-Instituten zu treffen.

Nach Abschluss der Recherchereise reichen die geförderten Kurator*innen einen Nachweis ein, der die Durchführung der Reise zweifelsfrei belegt ( z.B. Flugtickets, Bahntickets, Hotelquittungen, etc.) und verfassen einen kurzen Bericht, der dem Goethe-Institut/ Bereich Bildende Kunst spätestens zwei Monate nach Beendigung der Reise zugeschickt wird.

Sollten im Anschluss an die Recherchereisen konkrete Ausstellungen, Projekte, Publikationen etc. realisiert werden, besteht eine entsprechende Informationspflicht gegenüber dem Goethe-Institut. In diesen Fällen ist auf die Förderung durch das Goethe-Institut hinzuweisen und in den projektbezogenen Medien (Printmedien, Internet etc.) das Logo des Goethe-Instituts zu verwenden.

Bitte beachten Sie: Eine erneute Förderung ist erst wieder nach drei Jahren möglich. Jeder Antrag kann nur einmal eingereicht werden.

Das Stipendium kann nicht als Fehlbedarfsfinanzierung in Zusammenhang mit nicht gedeckten Reisekosten bei Residenz-Einladungen, für die Kuration bereits geplanter Ausstellungsprojekte im Ausland oder Vortragseinladungen gewährt werden. Für solche Kooperationen im Ausland sind die Zweigstellen des Goethe-Instituts Ansprechpartner, sie sollten jedoch vom einladenden lokalen Partner angesprochen werden.

Das Stipendium kann nicht für akademische Forschungs- und Recherchereisen (etwa zum Zweck der Recherche für Dissertationen, wissenschaftliche Publikationen oder Vorbereitung von Lehrveranstaltungen an Hochschulen) gewährt werden.