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(Update 20.09.2022)

FAQ für Geflüchtete aus der Ukraine auf touring artists

Auf der Startseite des Projekts touring artists finden sich in einem FAQ wichtige Regelungen zum Aufenthaltsrecht und Sozialrecht zusammen, die für aus der Ukraine Geflüchtete gelten, die sich in Deutschland aufhalten und hier arbeiten.

TA Logo Ukraine klein

touring artists Beratungsangebot

Auch das kostenlose Beratungsangebot von touring artists steht, im Rahmen von International Artists Info Berlin (IAIB), in Deutschland aus der Ukraine ankommenden Künstler*innen offen.

Des Weiteren bietet touring artists auf Nachfrage auch Info-Sessions zu aufenthaltsrechtlichen Fragen zum Beispiel für Gastorganisationen und Beratungsstellen an.

Schreiben Sie für das Beratungsangebot und für die Info-Sessions eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Förderungen

  • Das Goethe-Institut vermittelt gemeinsam mit der Organisation Artists at Risk Unterstützungsangebote wie Residenzen und Stipendien. Weitere Informationen finden sich hier.
  • Das Goethe-Institut vergibt mit dem Stabilisierungsfonds für Kultur und Bildung in der Ukraine Projektfördermittel an ukrainische Kulturorganisationen. Aktuelle Bewerbungsfrist ist der 30.09.22.
  • Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt Gelder für die Stipendienstätten des Landes zur Verfügung, um geflüchtete Künstler*innen unterstützen zu können. Hier zu finden unter dem Punkt "Hilfsprogramme".
  • Bayern hat einen Sonderfonds für ukrainische Künstler*innen ins Leben gerufen. Förderfähig sind neue Vorhaben mit überregionaler Bedeutung, die von einem nichtstaatlichen Träger im Jahr 2022 durchgeführt werden und einen Bezug zur Ukraine aufweisen. Weitere Informationen finden sich hier.
  • Die HBK Braunschweig schreibt ihm Rahmen von Braunschweig Projects 2023/2024 Stipendien für ukrainische Künstler*innen aus die aus der Ukraine fliehen müssen oder mussten. Ziel ist es kriegsbedingte Härten aufzufangen. Bewerbungsfrist ist der 26.10.2022.
  • Das Programm INTRO des Bundeslands Hamburg unterstützt aktuell schutzsuchende Künstler*innen, um weiterhin künstlerisch produktiv zu sein und sich neue Perspektiven zu erschließen. Aktuelle Antragsfrist 01.12.2022 für 2023.
  • Mit dem Programm Weltoffenes Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sollen professionelle Kunst-, Medien- und Kulturschaffende, die ihre bisherigen Aufenthaltsländer verlassen müssen oder wollen, unterstützt werden, eine berufliche Perspektive in der Kunst- und Kulturszene Berlins zu finden. Weitere Informationen. (Aktuelle Bewerbungsfrist ist der 22.09.2022.)
  • Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds hat das Sonderprogramm Gemeinsam der Ukraine helfen ins Leben gerufen, mit welchem es möglich ist, deutsch-tschechisch-ukrainische Projekt unter begünstigten Bedingungen (Schnellverfahren, 70 % Gesamtförderung bis zu 4000 €) zu unterstützen.

    Abgelaufene Fristen:
  • Das Goethe-Institut bietet gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes Soforthilfe-Stipendien für Kulturschaffende aus der Ukraine an. Das Angebot richtet sich an selbstständige Künstler*innen aber auch an Mitarbeitende von Partnerinstitutionen. Aktueller Bewerbungszeitraum: 05.09.-18.09.2022
  • Die Stiftung Kundsfonds hat ein Sonderförderprogramm Ukraine ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 30.08.2022
  • Auch die Kulturstiftung des Landes Sachsen stellt einen Kulturfonds Sachsen-Ukraine auf. Dieser fördert Kunst- und Kulturinitiativen, die der Unterstützung und Förderung von kriegsbetroffenen Künstler*innen und Kulturschaffenden aus der Ukraine sowie der Umsetzung von konkreten künstlerischen Projekten und Veranstaltungen dienen. Denkbar sind z.B. die Ermöglichung von Arbeitsaufenthalten, Stipendien, Hospitanzen oder Vernetzungsaktivitäten für geflüchtete Kunst- und Kulturschaffende.(Anm. 10.05.22: eine Antragsstellung ist nicht mehr möglich)
  • Die Martin Roth-Initiative nimmt ab sofort Projektanträge für temporäre Schutz- und Schaffensaufenthalte in Deutschland entgegen, allerdings mit einem frühesten Starttermin des Aufenthalts im September 2022. (Anm. 10.05.22: Die aktuelle Frist ist derzeit abgelaufen.)

Weitere Plattformen und Kontaktstellen für bildende Künstler*innen aus der Ukraine in Deutschland

Angebote bundesweit...

  • Das Goethe-Institut stellt auf seiner Seite Informationen bereit für Ukrainer*innen / FAQ Ankunft in Deutschland
    auf Deutsch | на русскомна українська  
  • Die Seite contactsforukrainians.art stellt Informationen für Künstler*innen aus der Ukraine für viele Länder Europas auf einer Seite zusammen, so auch für Deutschland, von Übersetzungsservices, Chat-Gruppen, Tipps zu Unterkünften und Residencies und vieles weitere.
  • Auch der Deutsche Kulturrat bündelt auf seiner Website Informationen zu Hilfsmaßnahmen im Kulturbereich.
  • Vertreter*innen aus den Bereichen Kultur, Film und Fernsehen sowie der Medienwirtschaft haben gemeinsam und auf Initiative von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden zusammen mit der Jobnet.AG das Netzwerk new-start.media gegründet, um geflüchteten Menschen aus der Ukraine und anderen Ländern mit einem Jobportal bei der Suche nach einer Arbeitsstelle behilflich zu sein.

Angebote von Einrichtungen in den einzelnen Bundesländern...


Weitere Informationen und Unterstützung auf internationaler und europäischer Ebene

Abgelaufene Fristen:

  • Die Europäische Kulturstiftung hat eine Ukraine-Ausgabe ihres Culture of Solidarity-Fonds bekannt gegeben (Stand 25.05.2022: Beantragungen können vorübergehen nicht entgegen genommen werden, aufgrund des hohen Antragsvolumens. Bitte regelmäßig die Website konsultieren, um zu sehen, ob Bewerbungen wieder möglich sind.)

touring artists ist ein Projekt der IGBK, des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland und des Dachverband Tanz (DTD), initiiert und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. International Artists Info Berlin (IAIB) ist eine Kooperation der IGBK, des ITI und des DTD mit SMartDe - Netzwerk für Kreative e.V. und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin im Rahmen des Projekts "Weltoffenes Berlin".