Mit Harry Sachs, ZUsammenKUNFT Berlin eG (Haus der Statistik) | 18. Juni 2026 um 19 Uhr
Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin
Der Austausch findet statt im Rahmen des IGBK-Jahresprojekts Opening Space | Promoting Encounters und ist gleichzeitig Auftakt zur jährlichen IGBK-Mitgliederversammlung am Folgetag.
Teilnahme kostenfrei mit Anmeldung bis zum 16. Juni 2026. Aus Platzgründen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.
© Viktoria Tomaschko
Einladung zur Veranstaltung "Zum Modellprojekt Haus der Statistik und künstlerische Strategien und Allianzen":
- Input von Harry Sachs, Künstler, Mitbegründer und Leiter des ZK/U und Vorstandsmitglied der ZUsammenKUNFT Berlin eG – Genossenschaft für Stadtentwicklung (Haus der Statistik), Berlin
- Mit anschließendem moderiertem Austausch
- Begrüßung Constanze Brockmann (IGBK-Geschäftsführung)
- Einführung und Moderation Doris Weinberger (bildende Künstlerin, Co-Projektleitung "Opening Space | Promoting Encounters" und IGBK-Vorstand) und Carolin Schulz (IGBK-Geschäftsstelle)
Zu Harry Sachs
Harry Sachs studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Er ist Künstler und lebt und arbeitet in Berlin.
Als Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs KUNSTrePUBLIK arbeitet er als Künstler, Kurator, Forscher und Aktivist. Er ist Mitbegründer/ Co-Direktor des ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) - ein interdisziplinäres Zentrum für urbane Forschung und künstlerische Praxis in einem ehemaligen Güterbahnhof in Berlin-Moabit seit 2012. Harry Sachs ist zudem Mitbegründer von AbBA - Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser - als aktivistisches Bündnis gegen die räumliche Verdrängung Berlins künstlerischer Infrastruktur, sowie der ZUsammenKUNFT Berlin eG, als Genossenschaft für eine inklusive, sozial und kulturell gemischte Stadtentwicklung.
"Im September 2015 setzte eine künstlerische Intervention der Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) ein starkes Zeichen: Mit einem fiktiven Bauschild forderten sie Räume für Kunst, Kultur und Soziales – statt Abriss und Investorenpläne. Die Aktion markierte den Beginn einer breiten zivilgesellschaftlichen Bewegung, aus der das Modellprojekt Haus der Statistik entstand. Heute ist das Quartier Haus der Statistik ein Modellprojekt, das öffentliche Ressourcen neu denkt: Statt Flächen der Spekulation zu überlassen, entstehen hier langfristig gesicherte Räume für Kunst, Kultur, Bildung, Soziales, lokale Demokratie, Verwaltung sowie bezahlbares und inklusives Wohnen – mitten in Berlin. Die Vision: eine sozial gerechte, vielfältige und nachhaltige Stadt."
Opening Space | Promoting Encounters
Der Austausch findet im Rahmen des IGBK-Jahresprojekts Opening Space Promoting Encounters statt. Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen erlangen lokale künstlerische Initiativen eine immer höhere Bedeutung. Oft verfolgen diese Projekte einen interdisziplinären Ansatz und beziehen direkte Nachbarschaften, verschiedene Wissensfelder und den öffentlichen Raum in ihre Arbeit ein. Auf diese Weise schaffen sie Orte für Begegnungen und fördern den Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppen. Gleichzeitig stehen diese Projekte oft unter Beobachtungsdruck und müssen sich gegen Kritik behaupten.
Was sind die Spielräume interdisziplinärer, spartenübergreifender und gesellschaftlich orientierter Kunstpraxen? Welche Vorgehensweisen und Modelle gibt es dabei? Wie gewinnen Künstler*innen und Akteur*innen in der Zusammenarbeit alltagspraktische Handlungsstrategien und Methoden zur zivilgesellschaftlichen Resilienz?
Bitte um Anmeldung
Teilnahme kostenfrei mit vorheriger verbindlicher Anmeldung bis zum 16. Juni 2026. Hier können Sie sich anmelden.
Das Gespräch findet größtenteils auf Deutsch statt. Fragen und Rückmeldungen auf Englisch sind herzlich Willkommen. Aus Platzgründen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.
Veranstaltungsort:
Stadtwerkstatt
Karl-Liebknecht-Str. 11
10178 Berlin
Anfahrt:
U-Bahn: U2/ U5/ U8 Alexanderplatz
S-Bahn: S3/ S5/ S7/ S9 Alexanderplatz
Wir weisen darauf hin, dass bei dieser Veranstaltung fotografiert wird und die Bilder zu Dokumentations- und Berichterstattungszwecken in der Presse, auf der Website der IGBK und in den Sozialen Medien veröffentlicht werden könnten. Ebenso werden wir den ersten Teil des Austauschs, das heißt die Einführung und den Input sowie auch die Anmoderation als Audiodatei aufnehmen. Die Aufnahme wird ausgeschaltet sobald wir in den offenen Austausch gehen. Hierauf wird zu Beginn der Veranstaltung noch einmal ausdrücklich hingewiesen.
